Weingut Pfeiffer in Gau-Algesheim
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Weingut Pfeiffer in Gau-Algesheim

Riesling

Merlot

Spätburgunder

Grauer Burgunder

Bacchus



Chardonnay

Weisser Burgunder

Rivaner

Auxerrois

Cabernet Sauvignon

Regent

Scheurbe

Monkey Mountain

Sauvignon Blanc

Huxelrebe

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Herzlich Willkommen

 

Vinothek geöffnet

 

Montag - Freitag   11 - 18 Uhr

Samstag   10-17 Uhr

Probieren Sie sich durch unser Weinangebot und lassen sich von Geschmack und Vielfalt überzeugen.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

 

 

Unsere Termine für 2017
 
01.April: Frühjahrsverkostung
 
07.Mai: Weinlagenwanderung durch die Gau-Algesheimer Weinberge

28.Mai: Picknick am Goldberg

7.Juni: Mittwochsweinprobe - Anmeldung im Touristikbüro T.06725-992143
 
16.-18. Juni: Hoffest

2.August:
Mittwochsweinprobe - Anmeldung im Touristikbüro T.06725-992143

  
06.-.09. Oktober: Fest des jungen Weines

17.November: Exklusive Wei(h)nachtsprobe  -  Ausgebucht!

  http://www.vhs-gau-algesheim.de/   T: 06725 302958
 
 
25. November: Adventsverkostung

1.Dezember:   2.Termin Exklusive Wei(h)nachtsprobe  -  Anmeldung VHS Gau-Algesheim

  http://www.vhs-gau-algesheim.de/   T: 06725 302958

 


Ab sofort können Sie unsere Weine jederzeit in unserem Webshop bestellen.

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Sie suchen ein schönes Ambiente für Ihre Feier?

Hier sind Sie richtig!

Ob in Form einer Weinprobe oder einfach zum Essen und Genießen, mit max. 30 Personen können Sie hier feiern.
Wir freuen uns auf Ihre Anfrage!

 

          

 

 

 

Wir sind mit unserer Vinothek dabei!


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Ein altes Stück Weingeschichte mit neuem Leben gefüllt!

FRISCH.

FRUCHTIG.

AROMATISCH.

 

 

 

 

 


 

 


 
Heute in der Allgemeinen Zeitung - Liebfrauenmilch
 
 


Von Torben Schröder

RHEINHESSEN - Wer „Liebfrauenmilch Rheinhessen“ bei der Internet-Suchmaschine Google eingibt, landet schnell bei einem Drei-Liter-Kanister, den es für neun Euro beim Internet-Großhandel Amazon zu bestellen gibt. Rheinhessen steht drauf, Bernkastel-Kues ist die Herkunftsangabe. Billig, auf Masse produziert, und es wird viel gemogelt – das Urteil über den Traditionswein, der eine über 250-jährige Geschichte hat, steht bei vielen fest. Und doch finden sich in Rheinhessen Winzer, die dem früheren internationalen Aushängeschild des deutschen Weines neues Leben einhauchen und es mit einem runderneuerten Image auf dem heimischen Markt etablieren wollen.

„Begriff ist vielen bekannt, aber kaum negativ belegt“

Michael Pfeiffer ist einer von ihnen. Auf seinem Gau-Algesheimer Zehn-Hektar-Weingut hat der Winzer Riesling-, Müller-Thurgau- und Sauvignon-Blanc-Trauben zusammengetragen und zu einer Cuvée verarbeitet, die höheren Ansprüchen genügt. Sechs Euro kostet eine Flasche, von denen 1600 Stück befüllt worden sind. Auf dem antikisierten Etikett posiert seine Ehefrau Steffi Pfeiffer im Madonnen-Gewand. Es ist ein Versuch. „Uns schwirrt das Thema Liebfrauenmilch schon länger in den Köpfen herum“, erzählt der Winzer, der betont, seine Neukreation schon in die Wege geleitet zu haben, bevor der neue Weinbauminister Volker Wissing im vergangenen Jahr die Debatte um eine mögliche Wiederbelebung lostrat. Eine Debatte, die Pfeiffer begrüßt: „Alles, was besprochen wird, ist lebendig. Ich war traurig, dass es so viele negative Stimmen gegeben hat. Es ist ja ein Teil unserer Tradition, unserer Weingeschichte.“ Den Versuch im Vorfeld zu zerreden sei „nicht förderlich“.

Seine Kunden sind neugierig. Einen Großteil seines Absatzes verkauft das Weingut Pfeiffer in seiner „Rheinhessen ausgezeichnet“-Vinothek. „Der Begriff ist vielen bekannt, aber kaum negativ belegt“, hat Pfeiffer in seinem Kundenkreis bemerkt. Den Weinkäufern bis Mitte 20 sagt er gar nichts, die Älteren kennen den Begriff, verbinden ihn aber hauptsächlich mit Exportwein. Sie alle probieren gern, auch Trockentrinker greifen zu, jede zehnte Flasche ist schon verkauft.

Mit 19 Gramm Restsüße ist der Wein gerade eben im lieblichen Bereich – und damit so trocken, wie es laut Gesetz für eine Liebfrauenmilch nur geht. Zu mindestens 70 Prozent muss eine Liebfrauenmilch aus Riesling, Müller-Thurgau, Bacchus, Silvaner und/oder Kerner bestehen. Auch dieses Quorum hält Pfeiffer ein, Sauvignon-Blanc kommt zur Veredelung hinzu. „Wir planen, eigens für die Liebfrauenmilch Kerner anzupflanzen“, erzählt Pfeiffer: „Ich bin mir ziemlich sicher, dass es sich als Marke etablieren wird – nicht nur bei uns.“

Bei der Landwirtschaftskammer gab es noch 2016 keine einzige Liebfrauenmilch-Anstellung durch einen rheinhessischen Winzerbetrieb, dafür aber durch 27 Kellereien und zwei Erzeugergemeinschaften – obwohl diese Betriebe, wie die Kammer mitteilt, ihren Betriebssitz überwiegend nicht in Rheinhessen haben. In diesem Jahr hat sich neben dem Weingut Pfeiffer auch der Klostermühlenhof der Familie Ruzycki in Hahnheim auf das in den Augen vieler verminte Gelände gewagt. Ihre „LiebFrauMilch“ setzt sich aus Müller-Thurgau, Bacchus, Kerner und Sauvignon Blanc zusammen, wenige Tausend Flaschen wurden abgefüllt. Von einem „herrlichen Aromencocktail“ schwärmt das Magazin Wein+Markt, gibt starke 88 Punkte und hält fest: „Liebfraumilch reloaded. Wenn überhaupt, dann so!“

Qualität für eine junge Zielgruppe

Die Ruzyckis möchten mit dem alten Namen und dem modernisierten Label eine junge Zielgruppe anlocken. Auch hier lacht eine Madonna auf dem Etikett, auch hier wird bei 5,10 Euro pro Flasche Qualität großgeschrieben. „Wir wollen weg von dem Image billig und süß“, sagt Jan Ruzycki über den mit 20 Gramm Restsüße ebenfalls relativ „trocken“ gehaltenen Wein. „Die jungen Leute gehen vorurteilsfrei an die Sache heran. Die Resonanz ist super, das wird auf jeden Fall fortgesetzt“, blickt Ruzycki voraus. Gut möglich, dass sich in Rheinhessen weitere Berufskollegen anschließen.



 
 
 
 


 


Weingut Pfeiffer in Gau-Algesheim Weingut Pfeiffer in Gau-Algesheim

Weingut Michael Pfeiffer  • Appenheimer Strasse 26 • 55435 Gau-Algesheim • Telefon: 06725-3369 • Telefax: 06725-993332 • Info@Weingut-Pfeiffer.de

 

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